SPD Ortsverein Senden gut aufgestellt!

Ortsverein


Auf der Jahreshauptversammlung der Sendener SPD am vergangenen Donnerstag war neben der örtlichen Parteiarbeit die kommende Landtagswahl in NRW das beherrschende Thema.

Die Vorsitzende Birgit Hülk erinnerte in ihrem Rechenschaftsbericht an das Wahljahr 2009 und die vielfältigen weiteren Parteiaktivitäten. Die zahlreich erschienenen Mitglieder gedachten auch der im letzten Jahr verstorbenen Genossen.

Die Mitgliederzahl des Ortsvereines sei durch zahlreiche Eintritte in die SPD, besonders von jungen Leuten in der Juso-AG, jedoch deutlich gestiegen. Hierfür seien sowohl die sozialdemokratischen Grundwerte als auch die inhaltliche Arbeit und die Attraktivität der örtlichen SPD maßgebend gewesen. So konnte Birgit Hülk an diesem Abend den anwesenden Neumitgliedern Peter Kipp, Lena Peltzer und Alexander Roberg (auf dem Bild oben v.r.n.l., umrahmt von Birgit Hülk (links außen) und MdL André Stinka (rechts) ihre Parteibücher überreichen.

In der nächsten Zeit werde die SPD Senden schrittweise die im Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2009 genannten Veränderungen auf den Weg bringen. Erste Anträge wurden bereits im Rat behandelt und werden in naher Zukunft realisiert werden.

Evelyn Lonz präsentierte als Kassiererin eine bestens geführte Parteikasse, worauf dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt wurde.

Andre Stinka, MdL und SPD-Landtagskandidat im Kreis Coesfeld skizzierte die der SPD wichtigsten landespolitischen Themen für die nächsten Jahre. Diese Wahl sei für unser Land auch aufgrund der Bedeutung von NRW im Bundesrat eine Richtungswahl. Es gelte, eine zukunftsfähige Schulpolitik in NRW mit einer längeren gemeinsamen Grundschulzeit zu ermöglichen. Unverzichtbar sei dabei, die Schulen als Ganztagsschulen für alle Kinder zu führen. Die SPD werde in NRW Studiengebühren abschaffen und die Bachelor- und Masterstudiengänge reformieren.

In der Energiepolitik sei der von rot-grün eingeleitete Atomausstieg weiterhin unverzichtbar. In der Gesundheitspolitik werde es mit der SPD keine Kopfpauschale geben. Weiterhin tritt André Stinka für flächendeckende Mindestlöhne ein, um weitere Gehaltskürzungen vermeiden. Zudem müsse der Arbeitnehmer mit seinem Verdienst seine Existenz sichern können und dürfe nicht auf Aufstockung durch den Staat angewiesen sein. In NRW müssten die Mittelkürzungen für die Gemeinden durch die schwarz-gelbe Landesregierung beendet werden. Nur gesunde Gemeindefinanzen könnten vor Ort die wichtigen Sozial- und Infrastruktureinrichtungen ermöglichen, so Stinka abschließend.

 
 

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