Absolute Mehrheit brechen!
Die SPD ist die konstruktive Kraft in Senden. Wir verstehen unsere Arbeit im Gemeinderat so, dass wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gute Lösungen für Probleme suchen und dabei Verantwortung übernehmen. Dabei sind wir auf die drei grundlegende Werte der Sozialdemokratie verpflichtet: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.
Wir verstehen die Politik als Partner der Menschen in unserer Stadt. Die „Stadt Senden“ liegt uns am Herzen. Die von der SPD zuerst aufgebrachte Forderung nach der Verleihung der Stadtrechte an die Gemeinde Senden ist uns deshalb wichtig und mehr als nur ein Symbol.
Die SPD steht für offene und transparente Kommunalpolitik. Wir treten mit einem guten Team an, das sowohl Erfahrung in der politischen Arbeit als auch frische Ideen mitbringt. „Bürgernähe“ ist für uns nicht nur ein Schlagwort: Wir wollen die Politik in Senden mit den Menschen gemeinsam gestalten. Dazu gehört für uns an allererster Stelle die von einer breiten Mehrheit der Sendenerinnen und Sendener gewollte Fußgängerzone im Ortskern: Für mehr Sicherheit und mehr Lebensqualität.
Unsere Bilanz der vergangenen Wahlperiode kann sich sehen lassen, genauso wie unser Programm für die kommenden fünf Jahre. Wir laden alle Bewohnerinnen und Bewohner aus den drei Ortsteilen Senden, Bösensell und Ottmarsbocholt ein, mit uns gemeinsam an der Zukunft unserer Stadt zu arbeiten. Und für diese Zukunft lohnt es sich im Rat zu kämpfen.
Absolute Mehrheiten sind dabei nicht förderlich: Wir stehen für eine Politik, die die verschiedenen Interessen aufnimmt und allen Menschen und gesellschaftlichen Gruppen verpflichtet ist. Eine starke SPD im Rat ist deshalb gut für Senden.
Der Ortskern gehört den Menschen
Eine Fußgängerzone im Ortskern wird von der SPD und von vielen Bürgerinnen und Bürgern seit Jahren gefordert. Das ist auch das Ergebnis der Bürgerbefragung aus dem Jahr 2007. Wir haben ein ausführliches Verkehrs- und Parkplatzkonzept für den Ortskern erarbeitet. Kernpunkt dieses Konzeptes ist eine Fußgängerzone.
Eine Fußgängerzone
• steigert die Sicherheit für Kinder und Fußgänger;
• entlastet die Ortsmitte vom Durchgangsverkehr. Besonders die Anwohner profitieren von geringer werdenden Abgas- und Lärmimmissionen;
• verbessert die Aufenthaltsqualität im Ortskern. Den Kunden werden attraktivere Plätze und Straßen zum Verweilen und Bummeln angeboten, was sich positiv auf die Geschäftswelt auswirkt. Die Außengastronomie wird sich ausbreiten und den Ortskern beleben.
Die Blockade einer Fußgängerzone durch die CDU ignoriert die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger. Dies ist angesichts der positiven Erfahrungen mit Fußgängerzonen in anderen Münsterlandgemeinden ein Festhalten an überholten Vorstellungen. Ein lebendiger Ortskern lebt nicht vom Verkehr, sondern von vielfältigen Geschäften, Straßencafes, Eisdielen, Verkaufsständen und Wochenmarkt. Durch eine Fußgängerzone wird die Erreichbarkeit der Geschäfte, Banken und Ärzte nicht beeinträchtigt, denn es sind ausreichend Parkplätze in den an den Ortskern angrenzenden Bereichen vorhanden.
Auf der Gartenstraße in Senden ist der Verkehr in Spitzenzeiten unerträglich. Mit einem Durchfahrtsverbot für schwere LKW sowie einem zügigen Bau von Kreisverkehren in den Kreuzungsbereichen Steverstraße/Busbahnhof und Kriegerdenkmal werden wir einen reibungslosen und sicheren Verkehrsfluss erreichen.
Die SPD fordert seit Jahren aus Sicherheitsgründen für die Kreuzung L550/ Weseler Straße in Bösensell einen Kreisverkehr.
Die Verkehrsbelastung der Ortsdurchfahrt in Ottmarsbocholt beeinträchtigt die Lebensqualität der Einwohner. Der jetzt mit unserer Unterstützung geplante Bau einer Umgehungsstraße wird den Verkehr im Ort auf ein erträgliches Maß reduzieren und zur Verbesserung des Wohnwertes beitragen.
Darum sollten Sie am 30. August die SPD Senden wählen:
Wir werden mit Ihrer Stimme nach der Kommunalwahl eine durchgreifende Wende in der Verkehrspolitik herbeiführen, die auch die Interessen der schwächeren Verkehrsteilnehmer berücksichtigt.
Familienpolitik ist Zukunftspolitik
Durch die aktive Baulandpolitik der letzten Jahre sowie durch ein differen-ziertes Angebot an Tagesstätten und Schulen ist es gelungen, viele Familien zum Umzug nach Senden zu bewegen. Bundesweit ist derzeit ein Trend festzustellen, dass immer mehr Familien wieder von ländlichen Regionen in die Stadt ziehen. Wir dürfen uns daher nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen, sondern müssen die Lebensumstände in Senden für Familien, Kinder und Jugendliche dauerhaft attraktiv gestalten.
Wir wollen
• die Schaffung und den Erhalt bezahlbaren Wohnraums für junge Familien,
• ein breites und vielfältiges Angebot von Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche,
• eine starke Unterstützung der Vereine mit aktiver Nachwuchsarbeit,
• kommunale Konzepte zur Bekämpfung von Kinderarmut als einem integralen Bestandteil der Sozialpolitik vor Ort,
• die Unterstützung finanzschwacher und kinderreicher Familien durch entsprechende Hilfen und Vergünstigungen, z.B. durch die Einführung eines Familienpasses,
• mit unserer Gewerbe- und Wirtschaftspolitik Arbeitsplätze in unserer Gemeinde schaffen, um Familien an Senden zu binden,
• mit unserer Verkehrspolitik schwächeren Verkehrsteilnehmern Vorrang geben und die Aufenthaltsqualität im Ortskern verbessern.
Gerade für Jugendliche bietet Senden zu wenig akzeptierte Angebote. Die SPD möchte in einen stärkeren Dialog mit jugendlichen Gruppierungen treten, um gemeinsam mit ihnen bezahlbare Freizeitangebote zu entwickeln, die den Interessen der Jugendlichen entsprechen. Dabei müssen die Jugendlichen mit Migrationshintergrund besser integriert werden.
Wir wollen
• den Ausbau des Sportangebotes, z. B. durch „Schnupper-Angebote“ in den Vereinen, aber auch jenseits des Vereinssportes (z. B. durch den Ausbau der Skater-Anlage und eine BMX-Strecke),
• spezielle Kultur-Angebote für Jugendliche wie z.B. Disco, Rock- und Popkonzerte,
• gemeindliche Zuschüsse zur Finanzierung von Stellen in der offenen Jugendarbeit, auch zur Unterstützung und Weiterführung der Integrationsprojekte,
• die Förderung von internationalen Begegnungen.
Die demographische Entwicklung macht auch vor Senden nicht halt. In den letzten zehn Jahren ist der Anteil der über 60-jährigen in unserer Gemeinde von 16% auf annähernd 25% gestiegen. Zugleich sind Seniorinnen und Senioren heute aktiver denn je. Der SPD Senden ist es ein Anliegen, den speziellen Bedürfnissen älterer Menschen Rechnung zu tragen und die Bereitschaft abzurufen, sich ehrenamtlich für unser Gemeinwesen einzubringen.
Wir wollen
• kommunale Hilfen zur Förderung möglichst langer Selbständigkeit im Alter, wie z.B. Beratungsangebote zum altersgerechten Umbau des Eigenheims,
• die kommunale Förderung von seniorengerechten und generations- übergreifenden Wohnformen,
• gemeindliche Beratung bei der Beantragung von Hilfen zur häuslichen Pflege bzw. zur Pflege in Einrichtungen,
• die behindertengerechte Sanierung öffentlicher Gebäude und die Berücksichtigung von Barrierefreiheit bei zukünftigen öffentlichen und privaten Bauprojekten,
• die Einrichtung einer Ehrenamts-Börse, bei der sich jeder nach seinen Fähigkeiten und der zur Verfügung gestellten Zeit einbringen kann.
Darum sollten Sie am 30. August die SPD Senden wählen:
Senden ist eine junge und zugleich zunehmend ältere Gemeinde. Jede Generation leistet wichtige Beiträge für das Funktionieren unseres Gemeinwesens. Jeder ist für seine Mitmenschen wichtig und trägt seinen Teil zur Vielschichtigkeit und Lebendigkeit unserer Gemeinde bei. Wir setzen uns für ein echtes Zusammenleben der Generationen in Senden ein. Dabei sind die unterschiedlichen Ansprüche des Einzelnen Maßstab und Herausforderung für unser politisches Handeln.
Bildung als Zukunftsinvestition
Bildung ist die zentrale Investition in die Zukunft auch unserer Gemeinde. Unser heutiges Bildungssystem ist reformbedürftig. Die zentralen Herausforderungen für eine bessere Bildungspolitik sind vielfältig und stellen uns auch in Senden vor neue Aufgaben.
Wir wollen:
• die Verbesserung der Kindergartensituation als Ort frühkindlicher Bildung,
• die Sprachkompetenz von Kindern mit Migrationshintergrund gezielt fördern, damit diese gleiche Chancen in der Schule haben,
• den Ausbau der Ganztagsbetreuung in den Schulen,
• die Stärkung der Selbständigkeit von Schulen (Budget- und Personalhoheit),
• die Vernetzung von Sozialarbeit in Schulen und offener Jugendarbeit,
• ein „Starterpaket“ im Wert von 150,- € für jeden Schulanfänger,
• eine noch bessere Finanzausstattung der Schulen, damit sich die zusätzlichen Ausgaben für die Eltern (z. B. Kopiergeld, Bastelgeld, Ausflugskosten) reduzieren.
Diese notwendigen Herausforderungen des Bildungsstandorts müssen finanziert werden. Hier sind Bund und Land, aber auch die Gemeinde in der Pflicht, ein dauerhaftes Konzept für bessere Bildung zu beschließen. Wenn nötig, muss die Gemeinde sinnvolle Aufgaben auch auf eigene Rechnung finanzieren, wenn Bund und Land hierfür keine oder keine ausreichenden Mittel bereitstellen.
Darum sollten Sie am 30. August die SPD Senden wählen:
Wir sorgen dafür, dass alle Kinder von Anfang an die gleichen Chancen in unserer Gemeinde bekommen.
Senden bewegt sich
Ob in der Schule, im Verein oder im privaten Bereich: Sport fördert die Gesundheit, verbindet Menschen, macht Spaß und bietet insbesondere Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Das spielerische Erlernen sozialer Verhaltensweisen befähigt Kinder und Jugendliche, später ein aktives und eigenverantwortliches Leben zu führen. Dies alles gilt es zu fördern.
Wir wollen
• ein breites und attraktives Angebot an sportlichen Aktivitäten,
• moderne und gut ausgestattete Sportanlagen in allen Ortsteilen,
• spezielle Sportangebote z.B. für Kleinkinder und Senioren,
• ausgewogene und sozial gestaffelte Preise im Cabrio–Bad,
• die spürbare Förderung des Ehrenamtes in den Vereinen, z.B. durch Aufstockung der Übungsleiterpauschalen.
Darum sollten Sie am 30. August die SPD Senden wählen:
Uns ist sportliche Betätigung in jedem Alter und für alle Bevölkerungsgruppen wichtig. Darum werden wir mit Ihrer Stimme die Rahmenbedingungen für den Sport in Senden verbessern.
Wirtschaft und Gewerbe als Arbeitsplatzmotor
Die Lebensqualität in Senden ist hoch, die notwendige Infrastruktur ist vorhanden. Aber die hohen Auspendlerzahlen aus Senden zeigen auch, dass die Schaffung weiterer Arbeitsplätze vor Ort ein wichtiges Ziel verantwortungsbewusster Kommunalpolitik bleiben muss.
Der Erhalt bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie die Einrichtung von Ausbildungsplätzen sind daher oberstes Ziel unserer Wirtschafts- und Sozialpolitik.
Wir wollen
• vorausschauende Gewerbeflächenplanung mit Vorrang für arbeitsplatzintensive Branchen,
• den Dialog mit den ansässigen Unternehmen verstärken,
• neue Technologien fördern und unterstützen und insbesondere die Versorgung mit einer leistungsstarken Breitbandinfrastruktur verbessern,
• die Wirtschaftsförderung forcieren,
• bei öffentlichen Aufträgen die Vergabe an ortsansässige Firmen und Unternehmen fördern,
• die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt verbessern,
• Senden als leistungsfähige und lebenswerte junge Stadt vor den Toren Münsters herausstellen.
Wichtig für die Bevölkerung in Bösensell und Ottmarsbocholt ist eine funktionierende Grundversorgung vor Ort, vor allem mit Lebensmitteln. Ein wohnungsnahes Angebot ist grundlegender Standortfaktor für die Wohnqualität in den Ortsteilen und aus unserer Sicht besonders mit Blick auf Seniorinnen und Senioren sowie weniger mobile Menschen unverzichtbar. Insbesondere der Einzelhandel mit Lebensmitteln in Bösensell und Ottmarsbocholt muss dauerhaft gesichert werden.
In Senden ist der tägliche Bedarf der Bürgerinnen und Bürger durch die vorhandenen Geschäfte weitgehend abgedeckt. Das bestehende Angebot gilt es zu ergänzen und zu stärken.
Darum sollten Sie am 30. August die SPD Senden wählen:
Wir wollen die Zahl der Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort erhöhen. Die Grundversorgung unserer Bevölkerung muss in allen Ortsteilen gesichert sein.
Umweltschutz geht uns alle an
Kommunalpolitik ist in vielen Bereichen auch Politik für unsere Umwelt. Vieles ist in den vergangenen Jahren angestoßen worden. Wir wollen vorhandene Initiativen ausbauen und neue ökologische Ideen entwickeln.
Wir werden
• die Energieberatung in der Gemeinde Senden verstärken,
• das gemeindliche Förderprogramm Altbausanierung ausbauen und die bestehende Förderung von Passiv- und KfW 40-Häusern fortsetzen,
• die Installation von Photovoltaikanlagen im Gemeindegebiet vorantreiben,
• über das neu gegründete kommunale Energieversorgungsunternehmen die Netze übernehmen und den Einstieg in die regionale Energieerzeugung vorantreiben. Hierdurch wollen wir den Sendener Bürgern langfristig stabile Preise garantieren. Zugleich werden Arbeitsplätze vor Ort entstehen und die Kommunen werden selbst darüber entscheiden können, in welchem Maße erneuerbare Energien stärker zum Zuge kommen.
• den öffentlichen Personennahverkehr durch das Schaffen einer neuen Busverbindung aus Senden über Münster-Roxel zu den Unikliniken ausbauen,
• die Belastung der Bürger durch Lärm reduzieren, z. B. durch geeignete Lärmschutzmaßnahmen und das Versenken der Altglascontainer,
• ökologische Ausgleichsmaßnahmen sinnvoll bündeln, z. B. für Maßnahmen im Venner Moor oder zur naturnahen Gestaltung der Fließgewässer,
• durch das Aufstellen von Tütenspendern der Verschmutzung von Grünanlagen und Straßen durch Hundekot entgegenwirken.
Darum sollten Sie am 30. August die SPD Senden wählen:
Für uns fängt Umweltpolitik vor der eigenen Haustür an. Damit Senden Gemeinde im Grünen bleibt.
Mit der SPD für ein zukunftsfähiges und soziales Senden:
Sie bestimmen am 30. August die Zukunft unserer Gemeinde. Die SPD Senden steht dabei für eine Politik,
die den Menschen den Ortskern zurückgibt,
die die Belange aller Generationen aufnimmt,
die für Chancengerechtigkeit für alle Kinder sorgt,
die ein breites Kultur- und Sportangebot fördert,
die Arbeitsplätze schafft, die Wirtschaft stärkt und
die nachhaltig und umweltschonend Senden voranbringt.
Deshalb:
Eine Politik für ein zukunftsfähiges und soziales Senden gibt es nur mit der SPD.



